Warum man einen Hund will? Das muss jeder für sich wissen. Meistens geht es dabei um eine Mischung von: "das gehört zu meinem Familienbild" , einen neuen "besten Freund haben" über "ich möchte mich mehr bewegen" bis zu "damit ich mich nicht so alleine fühle". Viele Gründe sind möglich, die können wir euch hier nicht erklären :-) Manchmal sind Sie das auch nicht.

 

Wenn das "Warum"geklärt ist, geht man in der Regel über - in, welche RASSE die richtige ist oder einfach ein Mischling ?!?! Wir haben uns damals für einen Magyar Vizsla entschieden, warum erklären wir dir an anderer Stelle. Das wichtigste ist, dass Du deine aktuelle Lebensweise in die Entscheidung einfließen lässt und überlegst ob die in ca. 10 Jahren auch etwa so aussieht. Hunde werden zwischen 8 und 15 Jahren im Schnitt alt. Also denke darüber nach, was du machst, wie du lebst und entscheide dann welcher Hund der richtige für dich ist. Es bringt dir und deinem "besten Freund" nichts, wenn du dir einen Windhund kaufst, weil du gerne mit ihm joggen möchtest, dann aber feststellst dass es dir keinen Spaß macht und der Hund dann doch nicht den "versprochenen" Auslauf bekommt. Oder umgekehrt, du leidenschaftlicher Radfahrer bist du deinen Hund regelmäßig mitnehmen musst und dein neuer Zwergspitz nach 1,5 km streikt. Also vorher NACHDENKEN, damit ihr lange Spaß habt.

Familie und Hund

... Was bedeutet es eigentlich einen Hund zu haben?  Besitzt man Ihn? Ist er vollwertiges Familienmitglied? Oder lebt er als Gegenstand im Haus, der dort das Schicksal seines Hundedaseins ertragen muss und keine Rechte und Pflichten besitzt? Die Frage klären wir hier, aus unserer Sicht, nach ca. 2,5 Jahren "Herrchendaseins".

 

Wo fangen wir an? 

Familie - was bedeutet Sie und wo steht dabei der Hund?

Die moderne Familie ist längst nicht mehr vergleichbar mit einer Familie vor 50 Jahren.

Heute wird nicht mehr die "Klassische Familien Kostellation" von Früher gelebt. Dass der Vater der Ernährer der Familie ist, Mutter mit Kindern Zuhause alleine für Wäsche, Kochen, Putzen und Haushalt zuständig ist, ist längst überholt. Familie im klassischen Bild gibt es also in dieser Form nicht mehr. Es wird heute in vielfältigen Varianten des Zusammenlebens innerhalb der Familien gelebt und das ist auch gut so. Ob Patchwork, Gleichgeschlechtliche Ehen usw. alles ist möglich. Was bedeutet das aber für unsere Haustiere? Eigentlich nichts. Der Familienzusammenhalt, die Zugehörigkeit, das Gefühl einer innigen Gemeinschaft - der Familie- hat sich nicht geändert.

 

Jedoch hat sich der Stellenwert des Hundes in den letzten Jahren deutlich verändert, und das ist für die Tiere eine sehr positive Veränderung . Während vor einigen Jahren noch die meisten Hunde auf dem Hof oder in einem Zwinger lebten, ist das heute hierzulande "Gott sei Dank" nicht mehr denkbar. Heute lebt der Hund zum größten Teil mit im Haus, manchmal bekommt er sogar ein eigenes Zimmer. Wir haben für unsere Penny eine Ecke im Wohnzimmer eingerichtet, von der Sie "alles im Blick" hat. 

Die Position in der Familie ist für uns klar.

Der Hund ist Mitglied der Familie und gehört zu uns und ist dabei wann immer es geht. Im Restaurant, im Baumarkt usw. Sie ist immer dabei wenn es möglich ist. Unsere Vizsla Dame ist natürlich nicht unser Kind, aber Gefühlsmäßig hat sie einen vergleichbaren Stellenwert, was für die Kinder ebenfalls zutrifft. Die Kinder haben Ihren Hund lieb gewonnen und wenn Sie mal nicht gleich an der Tür ist, fühlt was.

Daher unser Meinung ganz klar- der Hund gehört zur Familie - ohne Ausnahme.

Ausnahmen gibt es nur hinsichtlich diversen Orten, Plätzen, Flugzeug, Reisen, wo Hunde eben nicht gestatten sind. Vermisst wird der Hund/ die Haustiere trotzdem.

Wichtigste Entscheidung bei allem ist das "OB"!

Kann ich einen Hund halten? 

Habe ich dafür ausreichend: ZEIT? PLATZ? INTERESSE?

Wieviel das für jeden Punkt ist? Das ist im ersten Step nicht wichtig. Oft hört man, ein Hund braucht mindestens 2 Stunden Auslauf am Tag, ein Hund braucht dies, ein Hund braucht das... Wir sagen dazu ganz klar: "So ein Quatsch"! Was ein Hund braucht ist genügend Aufmerksamkeit (wie jedes Lebewesen) , genügend Essen und einen Ort wo er seine Geschäftigen erledigen kann :-) Das ist das Wesentliche! Nicht mehr und nicht weniger! Was DU daraus machst, liegt einzig und allein an deiner jeweiligen Lebenssituation.

Wir entscheiden uns, oder unsere Eltern, einstiges dazu einen Hund zu wollen. Zu großen Teilen werden Hunde Heute nicht mehr als "Gebrauchshunde" gehalten sondern nehmen einen höheren Stellenwert als "richtige" Familienmitglieder ein.